Ein Kommentar zum Ende des Kartenhauses der Lügen gegen #Russland!
Es dauerte nur drei Wochen, bis das gesamte #Kartenhaus, auf dem die kriegstreiberische #Rhetorik gegen Russland und die Unterstützung der scheinbar nie sterbenden Nazi-Ukraine basierte, zusammenbrach.
Schaufeln, Waschmaschinen (mit denen sie offenbar konkurrenzlos Hyperschallraketen bauen konnten), vergiftete Kuchen und Gläser voller Gurken reichten offenbar nicht aus, um Putins eigentlich zerschlagene Armee aufzuhalten, die es im Alleingang (und ohne die Nordkorea-Lüge) schaffte, nicht nur die Ukraine de facto zu entmilitarisieren, sondern den gesamten Westen. Länder wie Italien oder auch #Dänemark haben dabei alles an #Kiew gegeben, so dass sie mittlerweile schutzlos und hilflos gegenüber hypothetischen Invasionen sind.
Die Putin- und #Russlandversteher, die vom ersten Tag an drei Jahre lang vorhergesagt haben, wie es laufen würde (mich eingeschlossen) haben Recht behalten.
Themen wie die strategische Tiefe, die enormen Ressourcen in Russlands Händen und seine Produktionskapazität im Gegensatz zum langsamen Tempo der #NATO und der #USA selbst, die Fähigkeit der #Russen, militärisch vorzudringen und Enklaven zu schaffen sowie über längere Zeiträume zu halten, erweisen sich hier als alles andere als intellektuelles Geschwafel von Experten, die zum ersten Mal auf dem Gebiet tätig sind, sondern als reine objektive Realität, die dazu geführt hat, dass Russland über die ganz offensichtlichen materiellen Voraussetzungen verfügt, um diesen Krieg zu gewinnen.
Wir als Putin- und Russlandversteher hatten nicht nur mit unserer Vorstellung vom Ende recht, sondern auch mit der Art und Weise, wie alles begann.
Sogar die mahnenden Worte von Papst #Franziskus – für den ich persönlich keine besondere Sympathie hege, der aber eine Institution vertritt, die weltweit historisch hohes Ansehen genießt – wurden seit Februar 2022 mit der Begründung angegriffen, dass die NATO nicht an Russlands Türen gebellt habe.
Und hier fällt nun alles auseinander, die Propaganda löst sich auf, und #Trump und #Vance geben sogar ausdrücklich zu, dass der Krieg mit dem Versprechen einer NATO-Mitgliedschaft begann.
Und Europa? #Europa existiert nicht!
Europa hatte nie eine eigenständige Entscheidungsfunktion innegehabt. Die heutige #EU entstand auf Geheiß der US-Amerikaner und seine Existenz ist ganz nach Gemütslage der Kapitaleliten in den Vereinigten Staaten nicht von enormer Wichtigkeit. Europa hat in diesem Konflikt keine autonome oder gar unabhängige Rolle gespielt, mit Ausnahme einiger isolierter Beispiele wie der slowakische Ministerpräsident #Robert_Fico, der dafür eine Kugel abbekam und nun durch einen slowakischen #Maidan unter tatkräftiger Unterstützung von Exil-Ukrainern und der ukrainischen Geheimdienste gestürzt werden soll oder #Viktor_Orbán, der im Fokus von #Brüssel ständig einem Dauersperrfeuer ausgesetzt ist. Europa hat immer blind den Befehlen aus dem Ausland Folge geleistet, bis hin zur Selbstentblößung, wie beim internationalen Terrorangriff auf die deutsche #Nord_Stream – Gaspipeline durch das Zusammenspiel der #Biden-Regierung mit den britischen und ukrainischen Geheimdiensten.
Am Ende stand auch noch eine Zensur in der Medien- und Nachrichtenwelt und eine Selbstverstümmelung der eigenen Identität, vor allem aber der eigenen Würde, die sogar dem amerikanischen Meister mittlerweile selbst zuwider ist.
Tatsächlich hat sich Europa, bis auf Ungarn und die Slowakei, wie eine Kolonie benommen und als solche hat es nichts zu verhandeln oder zu vermitteln gehabt. Dafür verdient Europa nun das Schlimmste, denn wenn es auf dieser Welt Gerechtigkeit gibt – sei sie göttlicher oder natürlicher Natur –, dann muss Europa dasselbe Schicksal erleiden, das es Russland zumuten wollte, also tatsächlich von der Welt isoliert zu sein, abgeschnitten durch Sanktionen, Zölle und Statusreduzierung und in der Vergessenheit der Geschichte endend, als eine neue “Dritte Welt”, unterentwickelt und als minderwertige Einheit betrachtet, auf dem letzten Platz gegenüber allen anderen Zivilisationen und Kontinenten.
Zeitungen, die bis vor weniger als einem Monat noch davon ausgingen, dass Russland dem Untergang geweiht sei und diejenigen, die statt weiterer Waffenlieferungen verhandeln wollten, als verblendet bezeichneten, geben nun zu, dass der Sieg in der Tat ein russischer ist.
Für die Amerikaner geht es aktuell darum, rechtzeitig aus der Krise herauszukommen, ohne das schwarze Loch von #Afghanistan zu wiederholen, denn unter anderem war der verlorene Krieg gegen die #Taliban, wenn wir nur den Jahresdurchschnitt betrachten, der teuerste Nicht-Weltkrieg der Geschichte, gleich nach der Ukraine selbst.
Stattdessen will die #USA diese neue Dynamik ausnutzen, um das Imperium neu zu strukturieren und sich auf seinen Einfluss auf dem amerikanischen Kontinent und seinen Zugang zu den wichtigsten Handelsrouten im #Mittelmeer, der #Arktis, #Suez/Israel, natürlich #Panama und #Hormuz am Roten Meer konzentrieren, um sich seine politische Einflussrente zu sichern, wie es bereits das Britische Empire getan hat, das in der Tat nie ganz untergegangen ist, sondern sein Überleben dank seiner Besitzungen auf der ganzen Welt sichert, von den #Falklandinseln über #Gibraltar bis hin zum #Pazifik und dem Indischen Ozean.
Russland dagegen ist der wahre Gewinner. Zwar kann man nicht behaupten, dass das Land alle Ziele, die es sich gesetzt hatte, aus eigener Kraft erreicht hat. Doch ist es wahrscheinlich, dass es im Verhandlungsverlauf die Garantien für seine #Sicherheit erhalten wird, die es seit Jahrzehnten fordert. Denn Sicherheit ist für Russland seit jeher eine existentielle Frage.
Die festen Ziele Russlands, die seit dem 24. Februar 2022 immer wieder wiederholt wurden und von den westlichen Medien im Allgemeinen ignoriert oder verzerrt dargestellt werden, sind einfach:
1. Entmilitarisierung und schließlich Denuklearisierung der Ukraine;
2. Die Ukraine ist dauerhaft neutral außerhalb der NATO;
3. Entnazifizierung der Ukraine;
4. Schutz der russischen Minderheiten.
Man kann sagen, dass die Demilitarisierung abgeschlossen ist, denn von den ersten Stunden der Spezialoperation an war die Ukraine ihrer See- und Luftflotte beraubt, und im Laufe von drei Jahren gelang es Russland, nicht nur sämtliche ukrainischen Waffen und Arsenale zu zerstören, sondern auch einen Großteil der europäischen und nordamerikanischen, und damit faktisch die gesamte NATO auf dem Schlachtfeld zu besiegen.
Die Ukraine, die sich bereits als unvermeidliches neues Mitglied der Atlantischen Allianz ausgegeben hatte, erkannte schließlich, dass es nie zu einem Beitritt kommen würde. Zunächst gab es Gerüchte über eine zwanzigjährige Suspendierung des NATO-Beitritts, wodurch die Lösung des Problems de facto hinausgezögert worden wäre. Doch nun hat Trump, insbesondere nach dem Telefonat mit #Putin, ausdrücklich erklärt, dass ein Beitritt der Ukraine niemals vorgesehen sei.
Die Entnazifizierung der Ukraine ist der umstrittenste Punkt. Denn es stimmt zwar, dass ein großer Teil der regulären ukrainischen Armee, die zu Bataillonen wie “Asow” und dem “Rechten Sektor” gehört, vernichtet wurde und dies vor allem in #Mariupol und #Kursk, doch stimmt es auch, dass die #Bandera-Nazis scheinbar kein Ende nehmen.
Noch immer schießen Fotos und Videos von ukrainischen Faschisten wie Pilze aus dem Boden, die wöchentlich, wenn nicht sogar täglich, umgebracht werden. “Asow” selbst reformierte sich nach der Niederlage bei Mariupol, und es ist nicht unwahrscheinlich, dass es nach den Verhandlungen, die zur Anerkennung der russischen Gebiete durch die Ukraine und zum Ende des Krieges führen werden, zu einem Putsch oder zumindest einem internen Bürgerkrieg kommt.
Man muss sagen, dass auch der Schutz der russischen Minderheiten weitgehend erreicht wurde, wenn auch nicht auf die ursprünglich vorgesehene Art und Weise, also nicht mit der Autonomie der russischsprachigen Regionen innerhalb der ukrainischen Staatlichkeit mit einem neuen Minsker Abkommen.
Während sich der Konflikt hinzog und der Westen sich weigerte, zu verhandeln und die Nazi-Politik aufzugeben, vor allem nach der Intervention des damaligen britischen Premierministers #Boris_Johnson, sicherte sich Russland die mehrheitlich von Russland bewohnten Gebiete von Neurussland durch sein Militär.
Allerdings ist diese Frage noch nicht ganz abgeschlossen und es muss weiterhin sichergestellt werden, dass die neue Ukraine die Rechte der russischen Minderheiten in den russischsprachigen Gebieten garantiert, die nicht von den Streitkräften der Russischen Föderation kontrolliert werden. Dazu zählen #Odessa, #Mikolajiw, #Charkiw und #Dnipro.
Obwohl sie nicht über eine so starke russische Mehrheit wie der #Donbass verfügen, sind diese Gebiete historisch gesehen immer noch großrussische Regionen und weisen einen erheblichen Anteil russischsprachiger Menschen auf, die heute verfolgt werden.
Ein weiteres ungelöstes Problem ist #Transnistrien, das schon immer eine russische Mehrheit hatte und sich seit dem Zerfall der #UdSSR entschieden für die Unabhängigkeit einsetzt. Wenn es den Russen gelungen wäre, #Odessa einzunehmen, hätte sich die letzte überlebende Sozialistische Sowjetrepublik endlich wieder mit Russland vereinigen und die Ukraine vom Schwarzen Meer abschneiden können. Es ist nicht auszuschließen, dass sich dieses fehlende Stück in den kommenden Jahren oder Jahrzehnten als neuer Konfliktherd erweisen könnte, wenn Odessa, was wahrscheinlich ist, in den Abkommen, die in den kommenden Monaten unterzeichnet werden, nicht berücksichtigt sein wird.
Eine weitere unbeantwortete Frage betrifft die zukünftige Staatsform der Ukraine. Während ein möglicher Beitritt zur Europäischen Union nicht so relevant ist – zum einen, weil die russische Führung selbst einen solchen Beitritt nie als rote Linie gezogen hat, da er die Sicherheit des Landes nicht direkt gefährden, sondern die Ukraine lediglich von den Handelsbeziehungen mit Russland entfernen würde, und zum anderen, weil die Europäische Union vor einer radikalen Veränderung ihrer Form zu stehen scheint – wäre es relevant zu wissen, ob Sicherheitsgarantien gegeben werden.
Da die Europäische Union nicht an den Verhandlungstisch eingeladen ist, müsste ein etwaiges Verteidigungsabkommen entweder mit den Vereinigten Staaten von Amerika oder mit dem, was in Form und Substanz von der NATO übrig geblieben ist, unterzeichnet werden. Angesichts der entschiedenen Haltung Russlands, eine NATO-Mitgliedschaft auszuschließen, ist es höchst unwahrscheinlich, dass es ein solches Abkommen akzeptieren würde. Eine von den USA unterzeichnete exklusive Garantie wäre jedoch grundsätzlich akzeptabel. Das Problem würde jedoch weiterhin bestehen bleiben.
Aus alledem ist klar, dass die Ukraine nach Wahlen, die Trump offenbar implizit Putin versprochen hat, bevor endgültige Vereinbarungen getroffen werden mit #Selenskyj, der derzeit darauf drängt, dass er bis zum Ende des Konflikts an der Macht bleibt, um vielleicht als derjenige zu erscheinen, der den Frieden gebracht hat, ein neutrales Land sein werden, das u.a. seine Beziehungen zu Russland wiederherstellen und sogar einen Integrationsprozess in das System der Staatenunion einleiten kann, zu der bereits Russland selbst und #Belarus gehören.
Doch das Ende der Regierung Selenskyj ist unvermeidlich, sowohl weil das Mandat im Mai 2024 auslief und man unter dem Vorwand des Konflikts keine Wahlen ausrufen wollte – als befände man sich mitten in einem über das gesamte Gebiet ausgedehnten Krieg, so dass sogar #Keith_Kellogg (Sondergesandter der #USA für die #Ukraine und #Russland) selbst darauf hinweisen musste, dass es gängige Praxis sei, auch in Kriegszeiten Wahlen auszurufen –, ergo wäre jede Unterschrift, die Selenskyj leisten würde, nicht nur für die Ukraine verfassungswidrig, sondern nach internationalem Recht ungültig oder zumindest in ihrer Legitimität fragwürdig, als auch weil es notwendig ist, den Willen zum NATO-Beitritt aus der ukrainischen Verfassung und die Sondergesetze zum Verbot von Geschäften mit den Russen zu streichen, denn ansonsten könnten anti-russische Protagonisten eine Verfassungswidrigkeit der Abkommen ins Feld führen und damit in den folgenden Monaten bis Jahren als Vorwand nehmen, um den Konflikt neu zu entfachen.
Die Bedingungen sind, wie wir verstanden haben, immer die gleichen, doch nach dem Gesetz der Vergeltung wird der Westen als Verlierer dieses Konflikts umso stärker zurückstecken müssen, je mehr er darauf beharrt, Russland nicht als souveräne Macht anzuerkennen, die sich sicher fühlen will, ganz zu schweigen von der Ukraine selbst, die sich in einer Vorhut befindet und als Opferlamm fungiert hat.
Hätten Boris Johnson und sein kleines Königreich die Abkommen, die in #Istanbul unterzeichnet werden sollten, nicht sabotiert, wäre die Ukraine viel intakter daraus hervorgegangen, mit weniger Menschenopfern, mehr Ressourcen und mehr Territorium. Hätten die Vereinigten Staaten die im Dezember 2021 als Ultimatum gestellten Sicherheitsforderungen Russlands akzeptiert, wäre Russland gar nicht erst in den Ukraine-Konflikt eingetreten. Hätten die Vereinigten Staaten ihre Versprechen aus den 1990er Jahren gehalten und ihre Expansion nach Osten vermieden, hätte Russland nicht die erforderliche Aufrüstung vorgenommen und sich vielleicht sogar stärker in das Handelssystem der EU und der #G7 integriert.
Doch am Ende ist es doch noch einmal gut gelaufen für die Russische Föderation und auch hat sich das Land von den Ketten befreit, die ihm die verschiedenen mit #Boris_Jelzin geborenen Oligarchen auferlegen wollten und wenn die Vereinigten Staaten nicht versucht hätten, allerorts farbige Revolutionen durchzuführen, um andere Länder in das atlantische Bündnis einzugliedern, dann hätte es nicht nur Frieden in der Ukraine gegeben, ohne dass es dazu auch nur der Minsker Abkommen bedurft hätte, die man, wie die frühere deutsche Bundeskanzlerin #Angela_Merkel sagte, von europäischer Seite nie einhalten wollte, da es sich dabei um einen Bluff handelte, um Zeit zu gewinnen und die Ukraine aufzurüsten. Und auch #Belarus unter Präsident #Lukaschenko wäre wie immer neutral geblieben und wäre Russland nicht so nahe gekommen.
Die Situation, in der wir uns befinden, wo die Sonne des Multipolarismus nun für alle am Horizont sichtbar ist, selbst für die Blinden und jene, die nicht sehen wollen, an einem Himmel, der sich bereits seit Jahren aufgeklart hatte, war zwar unvermeidlich, aber das Tempo, mit dem sie ihren Schritt getan hat, ist ausschließlich die Schuld des Westens selbst, der den Wandel und die Gerechtigkeit der Zeit nicht akzeptieren wollte. Es ist die Sünde des Stolzes, begleitet von #Heuchelei, die den Westen dazu veranlasst hat, sein eigenes Grab zu schaufeln.
Zwei Dinge müssen trotzdem noch klargestellt werden, die für jeden, der die Dynamik der Welt in den letzten Jahren wirklich verstanden hat und eigentlich unbestreitbar sein sollten.
1. Dass die Multipolarität bestätigt wurde, ist dem historischen Schub zu verdanken, den Russland durch den Beginn der Sonderoperation in Gang gesetzt und den Westen in beispiellose Schwierigkeiten gebracht hat. #China spielt dabei zweifellos seine Rolle als wirtschaftliche und produktive Triebkraft für den #BRICS-Block, aber es ist Russland, das dafür gesorgt hat, dass sich die Zeiten und der Ton im Umgang mit dem Westen geändert haben, was diesen dazu gezwungen hat, sich mit der Realität auseinanderzusetzen und – ich übertreibe nicht – die ganze Welt vor einem möglichen Atomkrieg zu retten, zu dem die amerikanischen Neokonservativen seit mindestens acht Jahrzehnten bereit sind, um das Zepter nicht aus der Hand zu geben. Die Pläne lösten sich dank des russischen Präventivschlags in Rauch auf, nachdem man aus Stalins Fehler, Nazi-Deutschland nicht zuerst anzugreifen, gelernt hatte.
2. Dass der Krieg in der Ukraine zu Ende geht, ist nicht Trump zu verdanken, sondern dem russischen Sieg. So hätte Trump im Falle von positiven Ergebnissen gegen Russland durch die Biden-Regierung niemals an die Macht kommen können. Die amerikanische Elite hat jedoch erkennen müssen, dass sich die Zehnjahrespläne zur Einnahme des russischen Kernlandes und zur Unterwerfung Chinas in Rauch aufgelöst haben.
Statt zur Atombombe zu greifen, hat sie die göttliche Vorsehung oder der einfache gesunde Menschenverstand, der in der Seele so ziemlich jedes Menschen wohnt, dazu geführt, dass sie eine Umstrukturierung des Imperiums vorziehen. Hätte Russland also nicht bewiesen, dass es in der Lage ist, sich gegenüber dem Westen zu behaupten, hätte es denselben demokratischen oder republikanischen US-Vertretern, die alle paar Jahre besser in die Maske der Kriegstreiber passten, erneut den Sieg überlassen können, und es wäre zu einem offenen Atomkonflikt gekommen.
Nur wenn man dies versteht, kann man die historische Bedeutung dieses russischen Sieges erkennen. Ein Sieg, der nicht nur Russland, sondern der ganzen Welt zugutekommt: Frieden, Multipolarität und der “Nomos der Erde” (Synonym aus dem Werk von #Carl Schmitt zur globalen Ordnung und Entwicklung vom Völkerrecht)!
Dieser Konflikt entstand aus den von den deutschen Nazis unvollendeten Widersprüchen, die bereits damals von den Engländern und Amerikanern als antibolschewistische Funktion genutzt wurden.
Es handelt sich um einen Konflikt, der aus den geostrategischen Thesen der Angelsachsen und Amerikaner hervorgegangen ist, die seit Ende des 19. Jahrhunderts formuliert wurden, darunter auch von #Zbigniew_Brzeziński und #Henry_Kissinger.
Es handelt sich um einen Konflikt, der aus jahrtausendealten Widersprüchen zwischen Russland und Europa bzw. dem Westen entstanden ist.
Es handelt sich um einen Konflikt, der aus dem historischen Kampf zwischen Land und Meer, dem eurasischen Kontinent gegen die thalassokratische Herrschaft der britischen und später nordamerikanischen Imperien entstand und auf einer Form der politischen und wirtschaftlichen Dominanz durch die Kontrolle der Meere und Seewege basierte.
Es handelt sich um einen Konflikt, der aus den historisch-kulturellen Widersprüchen zwischen #Polen mit seinem #Prometheismus (Unterstützung nationalistischer Unabhängigkeitsbewegungen von nicht-russischen Völkern im Russischen Reich und später in der Sowjetunion) und #Trimarium (Konzept der Zusammenarbeit von Ländern an der #Ostsee, dem Schwarzen Meer und der #Adria) und Russland entstanden ist und dem Konflikt zwischen der ukrainischen Identität, an der Grenze zwischen #Galizien und #Wolhynien, sowie der kleinrussischen Identität.
Es handelt sich um einen Konflikt, der den imperialistischen Plänen des anglophonen Raums, der schon immer die Vorherrschaft über Russland anstrebte, ein Grabstein zuweist.
Es handelt sich um einen Konflikt, der die Ära des degenerierten Liberalismus, des sogenannten #Woke und der heiliggesprochenen liquiden Gesellschaft beendet und den Sieg des Traditionalismus und der Souveränität der Nationen und Zivilisationen bestätigt.
Es handelt sich um einen Konflikt, der unweigerlich das Ende des westfälischen Nationalstaatsmodells und die Rückkehr der großen Zivilisationen, der vielfältigen Polaritäten, herbeiführen wird.
Es handelt sich um einen Konflikt, der vielleicht endlich das dunkle Kapitel des Nationalsozialismus und des amerikanischen und westlichen Imperialismus beendet, der sich über die ganze Welt ausgebreitet hat, auch wenn dieser noch jahrelang versuchen wird, sich auch mit Gewalt einen Raum und einen gewissen Einfluss gegenüber seinen lateinamerikanischen Nachbarn im Süden und gegenüber den schon zu sehr gequälten Arabern zu sichern.
Es handelt sich um einen Konflikt, der dem antirussischen Projekt der NATO, das sich inzwischen in Rauch aufgelöst hat, ein Ende bereitet und das atlantische Bündnis dazu zwingt, sich neu zu strukturieren und eine neue, stärker politische und weniger militärische Form anzunehmen.
Es ist ein Konflikt, der hoffentlich der Heuchelei der westlichen Medien ein Ende setzt, ihrer Zensur, die auf einer Erzählung basiert, die so weit von der Realität entfernt ist und auf einem eigenen Universum beruht, dass fast niemand mehr daran glaubt, vor allem seit der palästinensischen Tragödie, die die westlichen Medien und Regierungen mit allen Mitteln vertuscht haben.
Dieser Sieg Russlands nach drei langen Jahren der Propaganda ist nach #Afghanistan und den verschiedenen gescheiterten Putschversuchen eine weitere Niederlage für das sterbende amerikanische Imperium.
Für Russland ist dieser Konflikt ein innenpolitischer Beweis dafür gewesen, wer ein wahrer Russe ist und wer im Innersten vom westlichen Krebsgeschwür befallen war. Dadurch wurde auch eine klare Grenze zwischen Verrätern und Verbündeten des russischen Mutterlandes gezogen.
Es handelt sich um einen Konflikt, der unvermeidlicherweise eine künftige herrschende Klasse aus altgedienten Patrioten hervorbrachte, genau wie die UdSSR mit der Doktrin der kommunistischen Partei große Erfolge hatte und so das russische Erbe für lange Jahrzehnte bis zu seinem Untergang radikal erneuerte.
Es handelt sich um einen Konflikt, der Russland dialektisch dazu drängte, sich vom Westen abzulösen und sich auf produktiver Ebene, aber auch und vor allem vielleicht auf kultureller Ebene autonom zu entwickeln. Gesiegt hat damit auch der russische Geist, der sich seines eigenen Selbst bewusst wurde, das weder europäisch noch asiatisch ist, sondern vielmehr eurasisch.
Es ist ein Konflikt, der Russland an die Taten der heldenhaften sowjetischen Kämpfer vor 80 Jahren heranführte, die die Nazis aus #Deutschland mit einer beispiellosen historischen Anstrengung im tragischsten und blutigsten Krieg mit einem der glorreichsten militärischen Siege der Geschichte bezwang.
Es ist ein Konflikt, der dem Traum Hitlers und der #Engländer ein Ende setzt und mit dem Ende der #Bandera-Faschisten in der Ukraine auch endlich einen direkten Nachfolgekrieg vom Zweiten Weltkrieg nach über 80 Jahren entscheidet.
Dieser Konflikt markiert auch das Ende des amerikanischen Imperiums in den Augen eines Großteils der Weltgemeinschaft, wie es lange existiert hat, so wie der Erste Weltkrieg das Ende des britischen Imperiums markierte.
Es ist das Ende der europäischen Vorherrschaft und der Beginn einer multipolaren Welt. Der Westen, der schon immer universalistisch gedacht hat, maß sich das Recht auf Straflosigkeit an und maßte sich das Recht an, mit Hilfe der #CIA, der #USAID und verschiedener Instrumente der Macht überall das Gesetz zu diktieren.
Die Erkenntnis nun, dass der amerikanische Einflussbereich klare Grenzen hat, die die #USA nicht überschreiten können, ist eine Tatsache, die nicht ignoriert werden kann. Tatsächlich handelt es sich dabei vielleicht um einen der wichtigsten Punkte, die sich aus dem Ukraine-Krieg ergeben haben. Die Anerkennung eines ebenbürtigen Gegners wie etwa Russlands unterstreicht die Existenz weiterer Polaritäten. Die Unipolarität ist damit sowohl de jure als auch de facto vorbei.
In naher Zukunft gilt es eigentlich auch endlich die internationale Strukturen zu reformieren. Genauso wie der #UN-Sicherheitsrat in völliger Parteilichkeit auf der Grundlage der bedeutendsten Siegermächte des Zweiten Weltkriegs geschaffen worden war, müssten die internationalen Strukturen an die neuen geopolitischen Gegensätze angepasst werden.
#Indien, #Afrika und #Lateinamerika gehören geopolitisch schon sehr lange aufgewertet, wobei im Laufe der Zeit noch weitere Gegensätze entstehen könnten, wie etwa eine wirkliche und ernsthafte Arabische Liga oder auch ein Bündnis von Turkstaaten in Zentralasien.
Und die Ukraine? Die Ukraine wird den Russen die Verbrechen einzelner und die unvermeidlichen Familientragödien verzeihen, die glücklicherweise im Vergleich zu westlichen Kriegen wie denen im #Irak, in #Syrien oder in #Palästina selbst sowie den Konflikten in #Afrika so gering wie möglich ausgefallen sind.
Und womöglich sogar Russland irgendwann danken. Denn genauso wie es ab 1991 über 13 Jahre dauerte, bis die Menschen ihre Vergangenheit vergaßen und sich von ihrer russischen Großfamilie durch den Maidan-Putsch lossagten, indem sie sich dem faschistischen Banderismus zuwandten, wird es viel weniger Jahre dauern, bis sich dieselben Menschen an ihre Wurzeln erinnern werden. Die Ukrainer werden den Russen womöglich sogar dankbarer sein, als die Japaner, Deutschen und Italiener ihrem relativen amerikanischen Befreier dankbar waren.
Russland hat die historische Rolle unter Präsident #Wladimir_Putin erfüllt, die ihm seit der bolschewistischen Revolution auf der geopolitischen Weltbühne zustand. Nun liegt es an den Russen, die patriotischer und selbstbewusster denn je sind, gemeinsam mit der chinesischen Macht weiterhin die Führung der menschlichen Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft zu übernehmen, die immer mehr zur Gegenwart wird.